Über uns » Das sagen Meinungsbildner
Prof. Jeff S. Borer
Professor Borer ist Leiter der Abteilung für kardiovaskuläre Pathophysiologie am Weill Medical College der Cornell University in New York. Er ist Experte und Meinungsbildner auf dem Gebiet der kardiovaskulären Störungen wie beispielsweise Stauungsinsuffizienz, koronare Herzkrankheit, ischämische Herzkrankheit und Herzklappenfehler und ehemaliger Vorsitzender des Cardiovascular and Renal Drugs Advisory Committee der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA.
MTR105 besitzt das Potenzial (…) für einen großen therapeutischen Nutzen in einer Vielzahl von Situationen, die eine Kontrolle der Hypotonie erfordern. Ein Bereich, mit dem ich besonders vertraut bin und in dem es ziemlich nützlich sein könnte, ist die Phase unmittelbar nach einem herzchirurgischen Eingriff unter Einsatz einer Herz-Lungen-Maschine. Hier kommt es nach der Entwöhnung des Patienten vom kardiopulmonaren Bypass zu erheblichen Flüssigkeitsbewegungen, die zu einem dramatischen Blutdruckabfall führen, der schnellstens angehoben werden muss. (…)
(...) Es gibt jedoch noch weitere Applikationen, die wichtig sein könnten. Zum Beispiel bei Patienten, bei denen es aus anderen Gründen zu einem Blutdruckabfall infolge der Um- bzw. Ableitung von Körperflüssigkeit kommt – beispielsweise bei nichtkardiologischen Eingriffen mit Periduralanästhesie oder bei der Hämodialyse. Und wenn das intravenöse Präparat so funktioniert wie wir es auf der Basis der vorläufigen Datenlage annehmen, dann könnten sich durch die Entwicklung einer oralen Formulierung weitere Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen anderen kritischen Situationen bieten, in denen Hypotonie ein Problem ist – beispielsweise bei chronischer Asthenie, chronischem Erschöpfungssyndrom oder idiopathischer Hypotonie. (…)
(...) Daher glaube ich, dass das Präparat das Potenzial für einen großen therapeutischen Nutzen besitzt, und finde es sehr aufregend, dass ich die Möglichkeit habe, an der Entwicklung beteiligt zu sein.
Ze’ev Katzir, MD
Dr. Katzir ist ein erfahrener Nephrologe für Erwachsene und leitender pädriatischer Nephrologe am Wolfson Medical Center.
Er konnte bei acht Patienten, die zu Beginn ihrer Hämodialysebehandlung MTR105 erhielten, klinische Erfahrung mit dem Präparat sammeln.
Acht Patienten der Abteilung für Nephrologie, Dialyse und Nierentransplantation des Moldauer Nationalkrankenhauses in Chisinau erhielten im Rahmen einer pharmakokinetischen Hämodialysestudie zu Beginn ihrer regulären Hämodialysesitzung 0,6 mg/kg MTR105 als Bolus intravenös. Bei allen Patienten war es in der Vergangenheit zu intradialytischen hypotonen Episoden gekommen.
Nach der Gabe von MTR105 waren die Patienten in den ersten zwei Behandlungsstunden hämodynamisch stabil.
Bis zum Ende der Behandlung und im Verlauf von vier Stunden im Anschluss an die Therapie zeigten sie keinerlei unerwünschte Reaktionen oder Hypertonie.
Die Behandlung, die klinische Beobachtung und die Überwachung der Patienten erfolgten unter meiner persönlichen Aufsicht.
Amnon Mosek, M.D.
Dr. Mosek ist Stellvertretender Leiter der neurologischen Abteilung am Ichilov Medical Center in Tel-Aviv, Israel, und Co-Hauptprüfer der Migränestudie in Moldau.
Erste offene Studien mit MTR106 haben gezeigt, dass das Präparat eine hohe Wirksamkeit bei der Linderung von Migränekopfschmerzen besitzt. Die Schmerzlinderung trat schneller ein als dies für herkömmliche Migränetherapien wie beispielsweise den Serotonin-Agonisten berichtet wird. Zudem traten keine signifikanten Nebenwirkungen auf. Im Verlauf der Studie wurden Verlangsamung der Herzfrequenz und Blutdruckanstieg beobachtet, wurden jedoch nicht von klinischen Symptomen begleitet.
Meiner Meinung nach besitzt MTR106 das Potenzial für einen außerordentlich großen Nutzen in der Migränetherapie.
Professor Arie Schachner
Prof. Schachner ist Leiter der Abteilung für Herz-Thorax-Chirurgie am Wolfson Medical Center in Tel-Aviv, Israel.
Ich habe persönlich mindestens zehn Patienten gesehen, denen während einer hypotonen Episode nach einem herzchirurgischen Eingriff MTR105 verabreicht worden war. Der Blutdruck normalisierte sich sofort und – noch wichtiger – schlug nicht in eine Hypertonie um, wie dies bei herkömmlichen Sympathomimetika häufig der Fall ist. Als Chirurg kontrolliere ich stets die periphere Blutversorgung. Unter MTR105 waren die Extremitäten der Patienten warm und von normaler Farbe. Meiner Meinung nach hat MTR105 ein großes Potenzial in der Therapie des niedrigen Blutdrucks.